Tag für Tag

Gagadas News

März – April – Mai  2020

nicht täglich, aber von Zeit zu Zeit 😉
COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) – In Zeiten des gesundheitlichen Notstands in Europa

10.5.2020

„Sehr geehrte Vertreter der Regierungen in Bund und Kantonen sowie der Regierungsparteien, sehr geehrte Vertreter der Oppositionsparteien, sehr geehrte Vertreter der Medien, sehr geehrte Künstler, Musiker und Schauspieler, sehr geehrte Mitbürger.

Seit einigen Wochen beobachte ich die Entwicklung hinsichtlich der Verbreitung des Corona-Virus und der in diesem Zusammenhang getroffenen Maßnahmen. Ich nutze zu meiner Information alle mir derzeit zugänglichen Medien in TV, Presse und Internet und erlebe natürlich – wie jeder von uns – die Auswirkungen der getroffenen Maßnahmen täglich am eigenen Leib. Von den Problemen beim regelmäßigen Einkauf in den Supermärkten über die geschlossenen Schulen und Geschäfte bis hin zu fehlenden kulturellen, sportlichen und freizeitlichen Angeboten. Selbstverständlich hätte ich für solche Maßnahmen Verständnis, wenn wir uns zum Beispiel in einer nuklearen Katastrophe oder in einem Krieg befänden. So etwas ist jedoch nicht der Fall, auch wenn die Wortwahl der Politiker in den vergangenen Wochen immer mehr an eine Kriegspropaganda erinnert. Aussagen wie „es geht um Leben und Tod“ oder „Krieg gegen den Virus“ oder „Kampf gegen den Virus“ sind derzeit weitverbreitet und gehören schon zum Standardrepertoire. Insofern hinterfrage ich für mich natürlich – und je länger dieser Zustand anhält, umso mehr – die aktuelle Lage. Letzter Auslöser für diesen offenen Brief war jedoch die Frage meiner zehnjährigen Tochter vor wenigen Tagen, ob sie sich überhaupt noch mit einer Freundin treffen dürfe. Und dass sie Angst habe, etwas falsch zu machen – „weil man sonst ja hohe Strafen bezahlen muss oder ins Gefängnis kommt“. Ich finde es nunmehr dringend angebracht, die Lage sachlich und nüchtern zu analysieren und kritische Fragen zu stellen.“ Nachfolgend beschreibt der Briefautor die im Zusammenhang mit der Corona-Krise entstandenen drastischen Veränderungen in allen Gesellschafts- und Lebensbereichen. Es folgen hier deshalb nur die verschiedenen Appelle, die der Briefautor an Verantwortungsträger und Mitbürger gerichtet hat.

„Sehr geehrte Vertreter der Regierungen in Bund und Ländern sowie der Regierungsparteien, bitte lassen Sie endlich andere Meinungen zu und treten auch aktiv mit den Wissenschaftlern und Ärzten in Kontakt, die eine andere Meinung als die Ihres bisherigen, sehr beschränkten Beraterkreises vertreten. Wenn einige dieser Personen auch nicht mehr im aktiven Berufsleben stehen, so macht es sie eher mehr als weniger glaubwürdig – schließlich sind sie keinen Abhängigkeiten mehr ausgesetzt. Nur wer sich umfassend informiert und nicht schon von vornherein mit Scheuklappen herumläuft, kann die richtigen Entscheidungen treffen! Und falls Sie Bedenken haben, Ihr Gesicht zu verlieren: Es ist schon so viel mit den Zahlen gespielt worden, um die bisherigen Entscheidungen zu begründen – dann werden Sie bitte kreativ und lassen sich bei den Zahlen etwas einfallen, damit Sie ohne Gesichtsverlust aus der jetzigen Lage wieder raus kommen. Das würde ich Ihnen in diesem Fall noch nicht einmal übelnehmen, Hauptsache der Kurs wird korrigiert!

Sehr geehrte Vertreter der Oppositionsparteien, Ihr Auftrag ist stets, der Regierung auf die Finger zu schauen und deren Entscheidungen kritisch zu hinterfragen. So kenne ich das – und so war es auch in bisherigen Krisenzeiten. Doch nun sind Sie zu Statisten verkommen, von denen man nichts mehr hört. Informieren Sie sich umfassend und vertrauen nicht blind auf gewisse Institutionen und deren Meinung. Vielfalt ist gefragt, denn auch für Sie gilt: Je größer der betrachtete Rahmen umso größer die Entscheidungsmöglichkeiten und umso wahrscheinlicher die Chance, den richtigen Weg einzuschlagen! Machen Sie endlich den Mund auf!

Sehr geehrte Vertreter der Medien, Sie haben – insbesondere, wenn Sie zu den öffentlich-rechtlichen Medien gehören – einen klar definierten Auftrag. Und dazu gehört nicht, Hofberichterstatter oder verlängerter Arm des Pressesprechers der Regierung zu sein. Journalistische Arbeit heißt auch mal, unter den Teppich zu schauen, Zahlen und Zusammenhänge zu hinterfragen. Wer gewinnt in diesem weltweiten Spiel an Macht einerseits und finanziell gesehen andererseits? Wer zieht die Strippen in diesem großen Spiel? Wieviel Einfluss hat die Pharmaindustrie auf Institutionen wie WHO und RKI? Welche Rolle spielt die Bill und Melinda Gates Foundation? Welche Verbindungen existieren da? Wieso ist kritische Berichterstattung auf einmal nicht mehr gefragt? Stattdessen schüren Sie mit Ihren Berichten und der gezielten Auswahl von Bildern mit vollen Krankenhäusern und vielen Särgen die Angst in der Bevölkerung und lenken den Fokus so, als würde Corona nur Tod und Sterben in einem unglaublichen Ausmaß bedeuten. Wo bleibt die Hinterfragung der Zahlen, wie diese zustande kommen und wie diese zu betrachten sind? Und an die neuen Medien wie Facebook, YouTube und ähnliche sei die Frage erlaubt: Wieso werden zahlreiche kritische Berichte zum Umgang unserer Regierung mit dem Corona-Virus gelöscht? Es wäre begrüßenswert, wenn jemals so schnell alle Gewalt- und Hass-Posts gelöscht würden. Aber solche scheinen offenbar nicht so schlimm zu sein wie die freie Meinungsäußerung von Mitbürgern oder auch Ärzten, die einfach kritische Fragen stellen und eine andere Meinung vertreten als die derzeitigen Regierungsberater.

Sehr geehrte Künstler, Musiker und Schauspieler, seit Jahrzehnten kenne ich Sie als kritische Stimmen zu allen heißen Themen in unserem Land – egal ob zu Atomkraft, Rechtsradikalismus oder Klimaschutz. Aber wo bleibt Ihre kritische Stimme in diesen Tagen? Da werden reihenweise Grundrechte eingeschränkt (Ausgangsbeschränkungen, verordnete Geschäftsschließungen, Grenzschließungen, Kontaktverbote, Handyortungen, Militäreinsatz im Inland) und Sie spenden dazu nur unkritisch Applaus, halten das Volk mit Internet-Konzerten bei Laune und lassen sich so auch noch vor den Karren der Regierung spannen?

Sehr geehrte Mitbürger, es wird höchste Zeit, einen neuen Weg einzuschlagen, nehmen Sie endlich Ihre Verantwortung wahr und sagen Sie nicht hinterher, dass Sie davon nichts gewusst hätten.

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Aufmerksamkeit!“

von apm/ef

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Eskalation in Südafrika – eine Warnung an die westliche Welt

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Der Internationale Währungsfonds IWF veröffentlichte am 14. April eine düstere Wirtschaftsprognose, sowohl für die gesamte Euro-Zone als auch weltweit. Es werde zu erheblicher Arbeitslosigkeit und drastischen Zahlungsschwierigkeiten kommen. Als Ausweg bietet der IWF „Nothilfen“ an. Das sind aber keine Almosen oder Geschenke, sondern Kredite für ärmere Länder, die mit Zins und Zinseszins zurückgezahlt werden müssen, selbst wenn man übergangsweise die Ratenzahlungen aussetzt. Zudem sind sie oft an Bedingungen in Form von sogenannten Strukturanpassungsprogrammen geknüpft. Dies kann zum Beispiel die Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen wie Elektrizitäts- und Wasserwerken, Straßen und Schifffahrtswegen, Böden und Gewässern, Krankenhäusern, usw. beinhalten. In den reicheren Ländern sollen vor allem die Regierungen Kreditprogramme und Direktzahlungen anbieten. Dies führt unweigerlich zu einer höheren Privat-, Unternehmens- und Staatsverschuldung. Letztere soll allein durch die Corona-Krise z.B. in Deutschland um 15 % steigen – das sind rund 6.200 € pro Kopf zusätzlich. Die Rückzahlungen erfordern dann entweder höhere Steuern oder den Ausverkauf von ehemals staatlichen Einrichtungen an internationale Großkonzerne, wie es bereits Italien oder Griechenland erfahren mussten. Für ohnehin angeschlagene Länder ein Riesenproblem, denn irgendwann sind manche Güter nicht mehr für alle erschwinglich. Die Gefahr ist groß, dass dies zu sozialen Spannungen führt und sich die Gesellschaft entlang der ethnischen, religiösen oder sonstiger Gruppengrenzen spaltet. Darin offenbart sich eine bittere Wahrheit, aber auch eine großartige Chance: Entweder wir leben wie die Organe eines Körpers zusammen, das heißt wir dienen einander bereitwillig – oder rücksichtslose Geld- und Machtmenschen nutzen unser Konkurrenzstreben bis zum Untergang weiter aus. Ein trauriges Beispiel dafür ist Südafrika. In einem Gespräch mit Kla.TV Ende 2019 zeigte Simon Roche, Vorsitzender der Zivilschutzorganisation „Suidlanders“, wie die maßlose Überschuldung des Landes in den letzten Jahren Südafrika zu einem Pulverfass gemacht hat. Der einstige Vorzeige-Multi-Kulti-Staat steht kurz vor einer Explosion – in Form eines Bürgerkrieges. Schon jetzt wird die weiße Minderheit, das sind etwa 8 % der Bevölkerung, im Kampf um sauberes Trinkwasser und Weideland vergewaltigt, enteignet und ermordet. Aber auch farbige Ethnien unterschiedlicher afrikanischer Herkunft bekämpfen sich gegenseitig auf brutale Weise. In seiner Rede vor dem Europäischen Parlament im Jahre 2018 beschrieb Simon Roche sehr eindrücklich die Lage in dem gebeutelten Land. Hier nur ein kurzer Überblick seiner Aussagen aus der ca. 20-minütigen Rede: – Einst produzierte Südafrika einen großen Überschuss an Elektrizität zu unglaublich niedrigen Preisen, doch unter der jetzigen Regierung gibt es regelmäßig Stromausfälle. – 13 % des Bruttoinlandproduktes von ganz Afrika wird in Johannesburg und Umgebung erzeugt; trotzdem sind dort alle 44 Trinkwasserpumpstationen defekt. – Im Juni 2018 zeigte sich der IWF besorgt über den Finanzstatus von Südafrika: 53 % des Bruttoinlandproduktes wurden verbraucht, nur um bankrotte staatliche Firmen zu retten. – 35 % der Frauen werden mindestes einmal vergewaltigt, viele mehrfach. – Laut Simon Roche soll sogar der südafrikanische Verteidigungsminister einen Genozid an der weißen Minderheit angekündigt haben, wenn diese gegen die hohe Besteuerung oder die Ermordung von Farmern protestieren sollten. Auch südafrikanische Politiker und deren Berater sprächen öffentlich über einen geplanten Mord an den Weißen in naher Zukunft. Könnte so auch die Zukunft in Europa oder Amerika aussehen? Noch lassen es sich die Menschen in Europa gefallen, quasi eingesperrt und per Dekret finanziell ruiniert zu werden, noch garantieren die Sozialsysteme – allerdings auf Pump – den sozialen Frieden. Doch der Mantel der Zivilisation ist bekanntermaßen sehr dünn. Simon Roche riet schon im September 2019: Wenn die internationale Krise kommt, wenn die Märkte kollabieren, die Güternachfrage nicht mehr existiert und die Arbeitslosigkeit grassiert, dann brauchen wir als Ausweg regionale Wirtschaftskreisläufe, wo sich die Menschen gegenseitig kennen und vertrauen, in Abhängigkeit zueinander und in Wahrhaftigkeit miteinander leben. Ein guter Rat, nicht nur in Krisenzeiten. Doch wie ist es möglich – über ethnische, kulturelle oder religiöse Grenzen hinaus – in Frieden gemeinsam zusammenzuleben? Eine grundlegende Antwort bietet der im Anschluss ausgestrahlte Spielfilm: „Im Anfang war das Herz“.

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Quellen/Links:

Suidlanders (Simon Roche) at the European Parliament:

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3.5.2020

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Inside Paradeplatz: Covidkredit: Wer hat noch nicht, wer will nochmal?

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Kinder sind genauso infektiös wie Erwachsene

5 Erkenntnisse, die zeigen, dass Kinder vielleicht doch nicht so unansteckend sind

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Statistiken-Umfragen-Update-Tracker-Rohdaten:

Chronologie zur Lungenkrankheit Covid-19

COVID-19 Maps & visuals

Covid-19 Tracker

TASKFORCE COVID-19

COVID-19 Social Monitor

GitHub Rohdaten

Exel-File Rohdaten

 

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8.4.2020

Coronavirus: Zwischen Orakel und Prognose

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Virologen sind die Experten dieser Tage. Wir glauben ihnen alles. Obwohl sie nur vermuten. Eine kleine Geschichte der Wahrsagerei von Walter Aeschimann

Im Jahr 2019, als das Coronavirus Sars-CoV-2 noch kein Thema war, sass ich in netter Runde einer Virologin gegenüber. Sie arbeitete beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) und studierte den Verlauf von Grippewellen in der Schweiz. Wir sprachen über Grippeviren und den Schutz davor. Ich würde mich mit vielen Vitaminen dagegen wehren, insbesondere mit dem C. Das sei doch sinnvoll, oder? Ihr Lächeln war mild und höflich. Sie blieb stumm. «Oder?» insistierte ich. Als Mittel gegen Grippeviren sei Vitamin C im Bereich des Aberglaubens einzuordnen, hob sie an. «Vermutlich» sei es wichtiger, das Immunsystem nicht zu schwächen. Geschwächt werde es etwa mit viel Rauchen, viel Alkohol, viel Stress und wenig Schlaf, erklärte sie geduldig.

Nun lächelte sie wie die Mona Lisa: irritierend geheimnisvoll. Aber ich glaubte ihr bedingungslos, auch wenn sie «vermutlich» sagte.

An dieses Mona-Lisa-Lächeln werde ich erinnert, wenn ich gegenwärtig von Ferne sehe, wie die Virolog*innen den Lauf der Welt vorhersagen. Sie tun das mit Prognosen. Und wir glauben ihnen – bedingungslos. Auch wenn sie «hoffen» und «vermuten», «spekulieren» oder «schätzen». Und sich untereinander «in aller Deutlichkeit» widersprechen. Sie haben in den letzten Wochen eine herausragende gesellschaftliche Position erlangt. Ein Berufsstand, den vor Corona nur wenige wahrgenommen haben. Er bestimmt nun den Gang der Welt und hat (vorübergehend) die Ökonomie abgelöst.

Aber die Virolog*innen können unmöglich wissen, was diese winzigsten, «vermutlich» hochgefährlichen Partikel, künftig treiben werden. Weil alles so komplex und unübersichtlich ist im Gewusel von unvorstellbar vielen Daten, Irrationalitäten und Möglichkeiten. Entscheidend ist nur, die Vorhersagen überzeugend zu vertreten. Wer dies beherrscht, erreicht eine gewisse Hoheit über die Meinung anderer. Hilfreich ist dabei die Prominenz der Institution, des Expertenwissens, das er/sie vertritt. Eine überragend exklusive Position, fast ein Deutungsmonopol, hat das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin erlangt. Und die ersten Medienstars sind auch schon bestimmt: Frau Dr. Melanie Brinkmann, Professorin am Institut für Genetik an der Technischen Universität Braunschweig und Herr Professor Dr. Christian Drosten, Leiter des Instituts für Virologie an der Charité – Universitätsmedizin in Berlin.

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4.4.2020

Gerüchte, Fake News und voreilige Wissenschaft in Corona-Zeiten

Die Corona-Krise ist hochdynamisch. Was gestern gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse oder politische Einschätzungen waren, ist heute oft schon nicht mehr aktuell. Auch Gerüchte und Falschnachrichten kursieren. Wir geben einen Überblick über Faktencheck-Portale und Anlaufpunkte für wissenschaftliche Studien.

Den Überblick zu behalten, was gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse über das neuartige Coronavirus sind, ist manchmal gar nicht so einfach.

Die mit dem neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) einhergehende Informationsflut verschärft bestehende Fragen zum Umgang mit Falschnachrichten – und schafft eine Vielzahl neuartiger Probleme. Nicht nur verbreiten sich Gerüchte rasant in den sozialen Medien, auch stellt der immense Zeitdruck Wissenschaftler:innen vor Herausforderungen und kann so zu voreiligen Schlüssen führen. Zudem werden offizielle Aussagen zu Eindämmungsmaßnahmen oft von der Realität des sich rasant ausbreitenden Virus überflügelt.

So warnte das Bundesgesundheitsministerium auf Twitter noch am 14. März unter der Überschrift „Achtung Fake News“ davor, dass falsche Berichte über weitgehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens kursierten. In den darauf folgenden Tagen wurden dann aber eben solche Maßnahmen beschlossen. Das drastische Dementi des Ministeriums war nach zwei Tagen schon veraltet.

Medizinische Hinweise im Netz

Auch medizinische Hinweise werden online geteilt. So warnt die Medizinische Uni Wien auf Twitter vor WhatsApp-Nachrichten, in denen unter Verweis auf angebliche Forschungsergebnisse der Universität Zusammenhänge zwischen der Einnahme von Ibuprofen und COVID-19 hergestellt werden. Zwar riet auch die WHO zwischenzeitlich dazu, eher zu alternativen Medikamenten zu greifen, mit Forschung der Uni Wien hatte dies aber wenig zu tun. Mittlerweile hat die Gesundheitsorganisation zudem ihre vorsichtige Warnung vor dem Medikament zurückgezogen.

Die Episode zeigt, wie wissenschaftliche Unsicherheit und in sozialen Medien kursierende Gerüchte sich gegenseitig bedingen können. Natürlich: Diskussionen sowie gegensätzliche Einschätzungen eines Sachverhaltes sind elementarer Teil wissenschaftlicher Debatte. Doch in verkürzten Darstellungen oder Gerüchten in den sozialen Medien fehlen wichtige Elemente wie Peer-Reviewing-Verfahren und eine eindeutig zuordenbare Autor:innenschaft, die wissenschaftliche Praxis auszeichnen. So wird Unsicherheit genährt und Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse erodiert.

Während Forderungen nach einer stärkeren Ahndung von Corona-bezogenen „Fake News“ laut werden, geben wir deshalb hier einen Überblick über Aufklärungsseiten, die den wichtigen Schritt gehen, Falschnachrichten im Netz richtig zu stellen und wissenschaftliche Erkenntnisse aufzubereiten.

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26.3.2020

Coronavirus: Welche Symptome können auftreten? Wer ist gefährdet? Und wie kann ich mich schützen? – Alles Wissenswerte zum Krankheitserreger mit praktischen Tipps für den Alltag

Die Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz und in Deutschland wirft viele Fragen auf. Was gilt es im Alltag zu beachten? Wie gefährlich ist das Virus überhaupt? Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengetragen.

Reagenzgläser mit der Beschriftung COVID-19

hier gehts weiter

corona-data.ch

Johns Hopkins University

Nachbarschaftshilfe Winterthur

Wir sind dabei verschiedene Internetseiten zu durchforsten und tragen hier weitere Infos zusammen
+ a big thank you to everyone who works in healthcare. We will remember and we will fight so that you all get better recognition and conditions in the future +

 

und ja, wir wissen das die normale Grippe jährlich bis 1500 Menschen in der Schweiz das Leben kostet, aber das hier IST KEINE NORMALE GRIPPE, schon allein deswegen nicht, weil Covid-19 weitgehend unbekannt ist und es keinen Impfstoff und keine geziehlten Medikamente gibt. Hinzu kommt, dass die Todesrate prozentual sehr viel höher ist, als bei einer normalen Grippe Saison, in der rund 3-4 Millionen Menschen in der Schweiz angesteckt sind.

 

 

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15.3.2020

In Zeiten des gesundheitlichen Notstands in Europa

COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2)
Elektronenmikroskopische Aufnahme von SARS-CoV-2 (eingefärbt). Quelle: Robert Koch-Institut
Robert Koch Institut

In einer schwierigen Zeit ist der Unterschied zwischen Vorsicht und Panik noch selten so nahe beisammen gewesen. Die Zahlen machen Angst und die Medien halten uns fast minuziös auf dem Laufenden. Grenzen Schulen Geschäfte und vieles mehr wird geschlossen. Man versucht es einzudämmen. zu spät ?

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Impfstoffe zum Schutz vor Covid-19?

Die Coronavirus-Infektionskrankheit, die sich seit einigen Monaten verbreitet, hat den Namen Covid-19 erhalten (WHO, 11.02.2020). Das Virus, das sie hervorruft, erhielt den Namen SARS-CoV-2 (nachdem es zunächst unter dem Kürzel 2019-nCoV geführt wurde).

Gegen diese Infektionskrankheit sind mindestens 39 Impfstoffprojekten angelaufen: Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt derzeit 35. Dazu kommen zwei bei der WHO noch nicht verzeichnete Projekte des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF), sowie das Projekt eines vom schwedischen Karolinska-Institut geführten Konsortiums „Opencorona“ (zu dem auch die Universität Gießen gehört) wie auch ein Projekt des israelischen Biological Research Institutes.

Mehrere dieser Impfstoffprojekte werden von CEPI, der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations, finanziell unterstützt: Projekte des deutschen Unternehmens CureVac, der US-Unternehmen Inovio (zusammen mit dem Wistar Institute und Beijing Advaccine Biotechnology), Moderna (mit dem U.S. National Institute of Allergy and Infectious Diseases) und Novavax sowie Projekte der australischen University of Queensland (mit dem Unternehmen Dynavax, das ein Adjuvans(1) beisteuert) und der britischen University of Oxford.

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Medikament gegen Covid-19?

“Frühestens im nächsten Jahr” – so lautet die Antwort der meisten Experten auf die Frage, wann ein Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus zur Verfügung steht. Schneller könnten Medikamente erhältlich sein, die zwar nicht vor einer Ansteckung schützen, aber immerhin den Verlauf der vom Virus verursachten Erkrankung Covid-19 abmildern können. Experten setzen vor allem darauf, Medikamente einzusetzen, die bereits für andere Anwendungen erprobt sind. Diese müssten dann vor ihrer Zulassung nicht mehr so aufwendig getestet werden.

Die meisten Menschen, die sich mit Sars-CoV-2 anstecken, benötigen keine Medikamente. Etwa 80 Prozent der Infizierten erholen sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ohne besondere Behandlung. Bei etwa 15 von 100 Infizierten komme es zu einem schweren Krankheitsverlauf mit Atemproblemen.

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Kampf um den Impfstoff

der Rest ist Coronafrei …

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31.1.2020

Die Grenzen der europäischen Demokratie

EU-Austritt Großbritanniens: Berlin und EU-Eliten erstmals mit dem Versuch gescheitert, ein missliebiges Referendum aufzuheben

Mit dem heutigen Austritt Großbritanniens aus der EU setzt zum ersten Mal ein Mitgliedstaat das Ergebnis eines Referendums um, das den Interessen der EU-Eliten zuwiderläuft. Zuvor war es der Union sowie ihren Parteigängern in den betreffenden Ländern stets gelungen, missliebige Referendumsresultate glatt auszuhebeln – entweder per Wiederholung der Abstimmung, so etwa 1992/3 in Dänemark und mehrmals in Irland, oder auch mit Verfahrenstricks wie der Umbenennung der EU-Verfassung in „Vertrag von Lissabon“. In Griechenland hatten Brüssel und Athen der Bevölkerung, als diese im Jahr 2015 per Referendum ein hartes Kürzungsdiktat zurückgewiesen hatte, gar noch härtere Einsparungen oktroyiert. Nach dem britischen Referendum vom Juni 2016 sind erstmals alle Versuche gescheitert, das Resultat zu korrigieren. Dabei hatten Berliner Regierungspolitiker bereits wenige Tage nach der Abstimmung mit der Suche nach Optionen begonnen, das Resultat auszuhebeln – etwa per Wiederholung des Urnengangs. Auch Spitzenfunktionäre der EU hatten regelmäßig interveniert – ohne Erfolg.

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29.1.2020

Plastik
Die unbequeme Wahrheit

Lange war Einwegplastik in Cafés in Südkorea normal. Seit August 2018 ist dies verboten.

Take-out-Kaffee, Essenslieferungen, online bestellte Waren und mehrfach verpackte Waren in Supermärkten: Südkorea spart von Haus aus nicht an Plastik. Doch in den letzten Jahren haben Veränderungen eingesetzt, auf Gesetzgeber- wie auf Verbraucherseite. Unsere Autorin Sejeong Kim wirft einen Blick auf Plastik in Südkorea.

Diese Fotos zeigen Plastikprodukte, die ich im vergangenen Monat verwendet oder in meiner Umgebung entdeckt habe. Von Plastikverpackungen für Obst, Fleisch, Fisch und Gemüse über Plastikflaschen, Einwegwindeln, Milchkartons und Joghurtbecher bis hin zu Verpackungen von Feuchttüchern – sie alle enthalten Plastik. Als ich noch nicht groß über Plastik nachgedacht hatte, machten mir Bilder wie diese nichts aus. Doch seitdem ich mehr über Plastik erfahren habe, führen sie mir eine unbequeme Wahrheit vor Augen.

Plastikgrossmacht Asien

Asien ist der größte Plastikproduzent der Welt. Rund 50 % der weltweiten Produktion finden hier statt. 29 % davon in China, dem Plastikproduzenten Nr. 1. Plastikmüll gelangt in großen Mengen durch die Flüsse ins Meer, wo er dann nicht nur das marine Ökosystem bedroht, sondern als Mikroplastik auch die Gesundheit der Menschen.

In Südkorea wurden 2016 6 Millionen Tonnen Plastik konsumiert. Der Plastikmüll im gleichen Jahr belief sich auf 11.001.000 Millionen Tonnen. Mehr als die Hälfte davon entsteht in Unternehmen, zum Beispiel in der Verpackungsbranche. Laut Hong Su-yeol, dem Leiter des Research Institute for Resources, Recyling, Society and Economy (자원순환사회경제연구소) gibt es in Korea immer noch viele Fälle, in denen die Müllentsorgung inoffiziell passiert und die von der Statistik nicht erfasst wird. „Wenn man auch den Müll mit einberechnet, der nicht in der Statistik auftaucht, wird die Menge noch wesentlich größer sein.“

Südkorea hat Industrialisierung, Arbeitsteilung und Urbanisierung in rasantem Tempo durchlaufen und ist darüber zu einer Gesellschaft in konstanter Hektik geworden. Parallel zu dieser Entwicklung stieg auch der Plastikkonsum. Eine ausgeprägte Kaffee- und Lieferkultur, die sich beide in den letzten Jahren explosiv ausgebreitet haben, trugen ebenfalls maßgeblich zu einem Zuwachs beim Plastikverbrauch bei.

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4.1.2020

Nur ein weiterer Mord des Imperiums…

…der aber gravierende Konsequenzen für den Nahen und Mittleren Osten und die Welt haben wird.

Von Jochen Mitschka.

Wie kommt man auf die US-Terrorliste? Nach Nelson Mandela und Jassir Arafat hatte es auch der iranische General Soleimani geschafft. Nur wurde er nun ermordet, bevor man ihm den Friedensnobelpreis überreichen konnte. Wer war dieser Mann und was machte ihn in den Augen von Israel und den USA gefährlich? Oder lautet die Frage eher: Für wen war er gefährlich?

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Lobbyismus gegen Klimaschutz

Wie die Agrarlobby wirksame politische Maßnahmen zur Klimarettung boykottiert

Politiker sollte man weniger an ihren Worten denn an ihren Taten messen.

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26.12.2019

Nach Hackerangriff auf »Bank of England«:

Hedgefonds vertrauliche Daten zugespielt

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In den vergangenen Jahren erhoben zahlreiche Trader wie auch diverse Medien immer wieder den Vorwurf, brisante Informationen zur britischen Wirtschaft seien auf geheimnisvolle Weise vorzeitig publik geworden.

Im Jahre 2017 meldete Reuters, »oftmals gehen der Veröffentlichung britischer Daten ungewöhnliche Bewegungen des Pfund voraus«. Die Nachrichtenagentur weiter: »Während der vergangenen zwölf Monate hat sich das Pfund acht Mal wenige Minuten vor Veröffentlichung der Einzelhandelszahlen gegenüber dem Dollar bewegt und korrekt vorweggenommen, wohin sich der Wechselkurs nach Veröffentlichung der Zahlen bewegen würde.« Und weiter: »Das traf sogar dann zu, wenn die Einzelhandelszahlen anders als der von Reuters erhobene Marktkonsens ausfielen. Das löste bei Tradern Spekulationen aus, ob die Informationen nicht vor der offiziellen Bekanntgabe durchgesickert sein könnten.« weiterlesen ->

 

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25.12.2019

Die Wälder dieser Erde gehen in Flammen auf!

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Die Wälder dieser Erde gehen in Flammen auf und das ist nicht übertrieben. Während auf Sumatra immer noch der Regenwald wegen Palmöl brennt, der Amazonas immer noch abgefackelt wird und Sydney im Rauch verschwindet, erreicht uns eine Nachricht aus Chile: „Schmerzvoll, mein geliebtes Chile wieder einmal in Flammen zu sehen…“.Wütende Waldbrände erobern die chilenische Stadt Valparaíso. Hunderte  Häuser sind bereits durch Waldbrände zerstört, was zu einer Massenevakuierung führte. Vorsorglich wurde der Strom für rund 90.000 Menschen in der Region abgeschaltet. Anhaltende Dürre und Winde können ein regelrechtes Feuer-Inferno auslösen. Chile versinkt in einem regelrechten Bürgerkrieg, denn was den Menschen fehlt ist das wichtigste, was man zum Leben braucht, Wasser. In Chile herrscht wie es auch in Australien der Fall ist, eine schreckliche Dürre. Zum Löschen der Flammen braucht man Wasser, doch Wasser wurde für die industrielle Landwirtschaft genutzt, bis keins mehr da war. Wie in Australien oder Brasilien und Indonesien, so auch in Chile – die Macht der Konzerne. Die Menschen verlieren durch ein  Feuer-Inferno ihr Hab und Gut, die Tiere verenden qualvoll und die Regierungsoberhäupter füttern weiterhin die Konzerne, statt die Umwelt zu schützen. Erst vor zwei Jahren musste Chile den Notstand ausrufen. Mehr als 20 000 Hektar wurden in nur einer  Woche in Colchagua von einem Feuer-Inferno zerstört. Valparaíso ist eine der größten Städte Chiles und in erster Linie bekannt für seine zahlreichen farbenfrohen Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert, welche sich die Hügel hoch ziehen. Im Jahr 2003 erhob die Unesco den historischen Stadtkern von Valparaiso mit seinen farbenprächtigen Gebäuden zum Weltkulturerbe. Valparaíso ist ein beliebtes Touristenziel in Südamerika und geht in Flammen auf. Viele Bewohner versuchen, sich mit Spaten ohne Schutz gegen das Feuer-Inferno zu stemmen, um das Wenige, was sie besitzen, zu retten. Doch vergebens, denn das Feuer kennt kein Erbarmen. Weiterlesen →

 

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10.10.2019

ADM, Cargill und Nestlé

Tausende Hektar Naturwald für Palmölanbau in Guatemala vernichtet

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Zerstörung von Regenwald, Wasserverschmutzung und Landraub gehen mit der Palmöl-Produktion in Guatemala einher. Anwohner aus Gemeinden in der Nähe von Ölpalmplantagen berichten von Wassermangel sowie von Hautkrankheiten, Erbrechen und Kopfschmerzen durch verseuchtes Wasser und giftige Dämpfe. Eine neue Studie belegt die Mitverantwortung deutscher Unternehmen. Doch auch ein weiterer Bericht von Reuters macht deutlich, wie auch in  Semuy in Guatemala ADM, Cargill und Nestlé von dem Palmöl profitieren. Mehrere Todesfälle ereigneten sich am Rande des Anwesens, das Nestle und Cargill mit Palmöl beliefert, darunter drei Säuglinge. Auch Nestlé stand schon wegen Palmöl in Guatemala in der Kritik. Tausende Fische starben auf Grund der Verseuchung des Flusses La Pasión mit dem Pestizid Malathion. Nicht nur in Indonesien und Malaysia wird Palmöl angebaut, sondern auch in Lateinamerika sollen ganze Regionen auf den Anbau von Ölpalmen umgestellt werden. Für die Familien, die seit Generationen auf dem Land leben, bleibt weder genug Platz noch ausreichend Arbeit. Ganze Gemeinden werden vertrieben und verlieren ihre Lebensgrundlage. Die ihr Land verteidigen werden ermordet, wie die Umweltaktivistin Diana Isabel Hernández. Die 35-jährige wurde in Guatemala auf offener Straße aus einem Auto heraus erschossen. Für die Palmöl-Produktion in Guatemala nehmen auch deutsche Unternehmen die Zerstörung tausender Hektar Wald und die Kontaminierung von Gewässern in Kauf. 

ADM, Cargill, Nestlé und Deutsche Unternehmen beteiligt! Tausende Hektar Naturwald für Palmölanbau in Guatemala vernichtet – Deep in Guatemala’s jungle, drugs and murder are new neighbors to palm oil

 

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Wachstum ist nicht die Lösung  … Wachstum ist das Problem!

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„Mehr Wachstum!“ – diese Forderung ist besonders in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen beliebt, denn die Immer-mehr-Ideologie gilt weltweit als Garant für eine gesunde Ökonomie. Wie zeitgemäß ist der Mythos des grenzenlosen Wachstums angesichts der weltweiten Ressourcenknappheit noch? Wir leben im Überfluss, trotzdem heißt es kaufen und kaufen. Unsere Konsum- und Marktwirtschaft beruht auf der Idee, dass man Glück kaufen könne, wie man alles kaufen könne! Stellen Sie sich vor, etwa 600 Milliarden US-Dollar jedes Jahr geben die Konzerne weltweit für Werbung aus, damit Sie kaufen! Oftmals wird mehr Geld für Marketingstrategien ausgegeben statt für die Forschung für bessere und vor allem gesunde Produkte. Wenn ein Produkt sich nicht gut verkaufen lässt, dann wechselt der Konzern einfach die Farbe, meist von Rot auf Grün. Statt weniger Zucker werden die Packungen kleiner. Nachhaltig sollte es sein, doch wäre es nicht nachhaltiger, nur das zu kaufen, was man wirklich zum Leben braucht? Damit sind nicht die vielen Schnickschnacks gemeint, die es überall billig zu kaufen gibt. War Ihnen bekannt, dass das Wachstum als politisches Ziel in der Bundesrepublik Deutschland seit 1967 mit dem Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft rechtlich vorgegeben ist? Ist es nicht ein Gesetz, mit dem die Konzerne eine Regierung unter Druck setzen können? Zum Beispiel, „wenn ihr nicht macht, was wir wollen, dann entlassen wir Mitarbeiter.“ Paradox, wenn Konzerne Mitarbeiter entlassen, steigen die Kurse der Aktien, denn weniger Personalkosten gleich höherer Gewinn. So einfach! Was glauben Sie, warum die jeweiligen Regierungen immer mit einer Delegation von Wirtschaftsbossen auf Auslandsreise gehen? Würde ein Regierungsoberhaupt alleine reisen, bräuchte dieses doch nicht so ein großes Flugzeug!  Nein, Wachstum ist nicht die Lösung – Wachstum ist das Problem. An ein unendliches Wachstum in einer endlichen Welt können bloß Verrückte und Wirtschaftswissenschaftler glauben. Wir erklären Ihnen, warum.

Fortsetzung hier:  https://netzfrauen.org/2019/11/29/wachstum-2/

 

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Der Weg im Fahrstuhl zur Hölle ist lang

Die Zeit läuft ab: In den nächsten zehn Jahren müssen die immer weiter steigenden CO2-Emissionen halbiert werden, sonst lässt sich der Klimawandel nicht mehr im Zaum halten. Währenddessen kapituliert die internationale Klimapolitik vor der Macht der Energie- und Agrarindustrie, und Deutschland frönt weiterhin der Verbrennung von Braunkohle.

tanz-auf-dem-vulkan

Von STEFAN KREUTZBERGER

 

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Einmal Blockchain konkret, bitte!

Einmal Blockchain konkret, bitte!

By Prof. Dr. Tim Weingärtner

Eine kurze Geschichte die aufzeigt, was mit Hilfe einer Blockchain alles möglich wird – und warum die Technologie in Verbindung mit Smart Contracts einen so disruptiven Charakter hat.

Neulich beim Tag der Zuger Wirtschaft kam die Frage: «Blockchain ist ja ganz toll und jeder sagt, wie wichtig sie ist. Kann man aber auch einmal für Laien den konkreten Nutzen aufzeigen?». Deshalb fängt dieser Blog-Beitrag nicht mit: «Blockchain ist eine verteilte peer-to-peer Datenbank, welche die …» an, sondern mit: «Es war einmal».

Es war einmal Bauer Siedler, der hatte eine kleine Hütte auf einer Alp und wollte diese als Unterkunft vermieten. Über Airbnb oder eine andere Vermittlungskette wollte er das nicht machen, da er nur einen geringen Preis verlangte und diesen möglichst ganz behalten wollte. Er hatte etwas von schlauen Verträgen (Smart Contracts) gehört und kaufte sich ein Schloss, das an die Blockchain angebunden war. Rasch noch einen Schlüssel – QR-Code wie auf der Milch – ausgedruckt, diesen auf die Türe geklebt und schon konnte es losgehen.

Wanderer konnten, wenn sie an der Hütte vorbeikamen, mit ihrem Handy den Code scannen und über die Blockchain einen Mietvertrag abschliessen. Ganz ohne Herrn Siedler, der gerade auf einer ganz anderen Alp war. Sobald der Mietvertrag durch die Blockchain bestätigt wurde, konnten unsere Wanderer nach Belieben ihren elektronischen Schlüssel benutzen und während der Mietdauer ein- und ausgehen. Damit sie die Hütte auch rechtzeitig wieder freigaben, mussten sie ein Depot hinterlegen. Dieses wurde ihnen automatisch beim Beenden der Miete gutgeschrieben. Bauer Siedler erhielt von dem schlauen Mietvertrag ganz ohne sein Zutun die Miete und das alles in einer Kryptowährung. Das kostete ihn nichts und er musste auch nicht vor Ort sein. Seine Hütte konnte die Verträge ganz ohne ihn abschliessen, sozusagen autonom.

Und weil Bauer Siedlers Hütte jetzt alleine Geld verdiente, konnte sie es sich auch leisten das kaputte Dach reparieren zu lassen. Das ging auch über so einen schlauen Vertrag. Handwerker bestellt, Dach reparieren lassen und Handwerker bezahlt. Ganz schön selbständig diese Hütte.

Weil das so gut klappte, hatte unsere Bauer Siedler auch andere Dinge selbständig gemacht und Verträge über die Blockchain abschliessen lassen. Sein selbstfahrender Traktor fährt jetzt autonom in der «Freizeit» für andere Bauern Heu ein, seine Wetterstation verkauft ihre Wetterdaten über die Blockchain an Interessierte und seine Kühe bezahlen mit dem Geld, das sie für ihre Milch erhalten, die Benutzung der Melkmaschine vom Bauern nebenan. Jeder schliesst einen Vertrag mit dem anderen über die Blockchain ab. Die Verträge sind dort für alle einsehbar gespeichert aber nicht veränderbar. Wie heute beim Notar. Da die Blockchain eine Kryptowährung hat, können Zahlungen direkt ausgelöst werden – ohne Bank oder Kreditkartenvertreiber.

Ich gebe zu, dass das oben beschriebene Szenario noch nicht real ist und wahrscheinlich noch ein paar Jahre in der Zukunft liegt. Technisch machbar ist das alles heute schon. Diese konnten Studierende der Hochschule Luzern – Informatik mit ihrer Bachelor-Arbeit «Lokkit» und dem darin erstellten Demonstrator eines realen Schliessfachsystems zeigen.

Die kleine Geschichte soll zeigen, was mit Hilfe einer Blockchain alles möglich wird und warum die Technologie in Verbindung mit Smart Contracts einen so disruptiven Charakter hat. Denn plötzlich können «Dinge» autonom handeln und benötigen keine Verwaltungseinheit mehr. Welche anderen «Verwalter» damit plötzlich überflüssig werden, bleibt der Fantasie der Leserinnen und Leser überlassen.

Lösen Smart Contracts bald den Mietvertrag ab? Die Blockchain scheint wie geschaffen für die Digitalisierung der Miete. Drei Schweizer Firmen entwickeln Lösungen, die Mietern und Vermietern den Alltag erleichtern sollen. Mehr dazu auf netzwoche.ch.

Die HSLU berät die EU im Rahmen des Projekts «EU Blockchain Observatory and Forum» in Anwendungen der Blockchain.

CAS Blockchain Disruption durch verteilte Datenbanken

Fachkurs Blockchain Technology Grundlagen und Anwendungsfälle

Forschungsgruppe Blockchain & Smart Contracts

 

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20 Familien regieren die Weltmacht China

Die Volksrepublik China feierte ihren 70. Geburtstag mit der größten Militärparade in ihrer Geschichte. Ein Höhepunkt der Parade war der erste öffentliche Auftritt von 16 mobilen zweistufigen ballistischen Interkontinentalraketen DF-41 mit 12-fachem Thermo-Nuklear-Sprengkopf. Die DF-41 hat weltweit mit 14.500km die größte Reichweite von allen Raketen und würde die USA oder Europa in 30 Minuten erreichen. Dass China damit Anspruch auf Macht und internationalen Gestaltungswillen zeigt, ist nicht zu übersehen. Dementsprechend sicher ist sich Präsident Xi Jinping über die Rolle des Landes in der Welt: „Es gibt keine Macht, die die Grundlagen dieser großen Nation erschüttern kann“, sagte der Präsident in einer Rede zu Beginn der Zeremonie. „Keine Macht kann den Fortschritt des chinesischen Volkes und der Nation aufhalten.“ Xi Jinping rief zur Einigkeit auf und versprach dem Milliardenvolk «noch mehr Wohlstand». Nur wer ist dieser Mann, mit welchen Persönlichkeiten und mit welchen Clans steuert er den chinesischen Drachen?

https://kenfm.de/20-familien-regieren-die-weltmacht-china/

Von Karl Bernd Esser.

 

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zur Erinnerung …

alles nur eine Lüge?

https://www.br.de/nachricht/inhalt/new-york-word-trade-150~_v-img__16__9__l_-1dc0e8f74459dd04c91a0d45af4972b9069f1135.jpg?version=84c1d

 

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Swisscom wird zum „Datenkraken“

https://www.cetoday.ch/news/2019-06-13/swisscom-wird-zum-datenkraken

 

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Medienmanipulation

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youtube-verbietet-auf-seiner-internetseite-politische-beitraege-aber-keine-paedophilen-inhalte
Veröffentlicht am Juli 12, 2017 in Onlinewelt

 

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„Ich weiß nicht, mit welchen Waffen der Dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber ich bin mir sicher, dass sie im Vierten Weltkrieg mit Stöcken und Steinen kämpfen werden.“

– ALBERT EINSTEIN, zugeschrieben, Kongressaufzeichnungen, 1968

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wassernutzungsrechte/

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